Das schönste Klassenzimmer der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule 2026
Auch in diesem Jahr machten sich die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule ans Werk und verschönerten mit ganz unterschiedlichen Ideen ihre Klassenzimmer.

Im März 2026 nahm die fünfköpfige Jury, bestehend aus dem Schülervertreter Luca Beller, Elternvertreterin Diana Birkelbach, Vertreterin der Nachmittagsbetreuung Kristin Berkhahn-Schneider, Schulsozialarbeiterin Marina Hofmann-Pohl und der ehemaligen Lehrerin Ute Bänfer, die Bewertung aller Klassenräume vor.

Die Jury vergab Punkte für Ordnung und Sauberkeit, eine strukturierte Lernumgebung, sowie das Raumklima. Außerdem wurde die Sitzordnung auf Funktionalität und Flexibilität geprüft. Auch Besonderheiten sowie Gestaltung und Kreativität wurden gewertet.

Die Jury war angetan von den vielen unterschiedlichen und liebevollen Gestaltungsideen, die sie in den Klassenzimmern vorfand. Alle Klassenräume waren ordentlich hergerichtet. Neben dekorativen Elementen, einem gut einsehbaren Stundenplan, einem Jahresplan, Geburtstagskalendern, beschrifteten Fächern und einer Informationswand wurde die Jury von vielen Klassen mit einer besonderen Präsentation ihres Klasseraums überrascht und beeindruckt. Der Zusammenhalt der Klassengemeinschaft in allen Jahrgängen und der Stolz auf ihren Klassenraum war deutlich erkennbar und brachte die Jury zum Staunen. Die Entscheidung fiel am Ende nicht leicht.

Am 20. April 2026 wurden die Sieger von der Schulleiterin Christina Feige-Meyer in der Pausenhalle der Schule bekanntgegeben: Der schönste Klassenraum der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule und somit der erste Platz im Schuljahr 2025/2026 ging an die Klasse 10aB mit ihrer Klassenleitung Sarah Radenbach. Die Klasse gestaltete ihren, in diesem Schuljahr erst neu bezogenen, Raum mit viel Liebe und Kreativität und baute viele individuelle Ideen mit ein. Die Siegerklasse freut sich sehr über ihren Gewinn, einen Ausflug zum ‚Escape Game Siegen‘. Hier dürfen die Schülerinnen und Schüler spannende Rätsel und Herausforderungen in einem Escape-Room meistern und anschließend noch eine entspannte Zeit in der Stadt verbringen.

Den zweiten Platz sicherte sich die Klasse 6b mit ihrer Klassenlehrerin Marie Müller. Als Preis genossen die Schülerinnen und Schüler ein gemeinsames Klassenfrühstück, das vom Förderverein der Schule finanziert wurde.

Der dritte Platz ging an die Klasse 9a mit der Klassenleitung Kerstin Burgmann. Sie wurden für ihre Platzierung mit Gutscheinen für die Cafeteria belohnt.
Zusätzlich erhielten alle Schülerinnen und Schüler der drei Siegerklassen einen Hausaufgabengutschein, über den sich alle freuten.
Herzlichen Glückwunsch an die Preistragenden und ein großes Dankeschön an alle Klassen, die mit ihren Ideen und ihrem Einsatz diesen Wettbewerb zu einem besonderen Ereignis gemacht haben!
Text und Fotos: BS, HF
Mit Selbstbewusstsein zum Vorstellungsgespräch
Sieger im diesjährigen Wettbewerb „Bewerbungsoutfit“ für den 9. Jahrgang der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule im März 2026 wurde Mia Althaus. Sie überzeugte die Jury durch eine passende äußere Erscheinung und fundierte Antworten auf die gestellten Interviewfragen.

Zur Berufswahlvorbereitung der Schule gehört seit vielen Jahren traditionell der Wettbewerb „Bewerbungsoutfit“. Vorbereitet wird das Thema im Deutsch- und Wirtschaftslehreunterricht der Klassen des 9. Jahrgangs.
Im Wissen um die Bedeutung unterstützen heimische Betriebe den Wettbewerb. Gutscheine für die erfolgreichen Teilnehmer spendeten in diesem Jahr Regupol, die Volksbank Wittgenstein, die Sparkasse Wittgenstein und die Firma Krug.

Alle Beteiligten wissen, dass es im Bewerbungsverfahren nicht mehr genügt, nur schriftlich Anschreiben und Lebenslauf abzugeben, um zu überzeugen. In vielen Auswahlverfahren steht danach ein Bewerbungsgespräch an, auf das es sich gut vorzubereiten gilt.
Wie verhalte ich mich? Wie begrüße ich richtig? Welche Fragen könnten an mich gestellt werden? Wo kann ich Antworten darauf finden? Was ziehe ich an?

Was zunächst alle Schüler im Unterricht der Klassen erarbeiten, mussten die Wettbewerbsteilnehmer dann konkret umsetzen.
Am Ende fanden fünf Jungen und sechs Mädchen aus dem Jahrgang den Mut, sich den Fragen der Jury, bestehend aus Vertretern der Kooperationspartner Regupol, Bikar Metalle, sowie unserem Berufswahlberater der Arbeitsagentur, Herrn Molsberger, zu stellen.

Nur ein wenig Lampenfieber hätten sie zuvor gehabt, meinten Ben Saßmannshausen, Kira Burkelbach, Laura Bijker, Lars Hüster, Shadi Ibrahim, Hannah Lauber, Luca Rekow, Jakub Glod, Myzafer Gashi, Sanaz Hazrati und Mia Althaus. Der Beifall der Mitstreiter war für jeden einzelnen Teilnehmer wohlwollend und voller Respekt für die durchdachten Antworten auf gestellte Fragen und es gab Anerkennung für die angemessene, ordentliche äußere Erscheinung. Ganz leicht war die Wahl des Wettbewerbssiegers sicher nicht. Letztlich ging der Hauptpreis der Firma Krug an Mia Althaus, die glücklich meinte: „Kaum zu glauben, dass ich das so gut geschafft habe.“
Fotos und Text: HK
Kein Unterricht in Präsenz am 12.Januar 2026
"Für Schülerinnen und Schüler, die die Mitteilung über das Aussetzen von Präsenzunterricht nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb im Schulgebäude eintreffen," ist eine angemessene Beaufsichtigung durch die Schule gewährleistet.
Klasse 8 aktiv bei den MINT-Mitmachtagen: Spannende Experimente mit Regupol

Im Rahmen der diesjährigen MINT-Mitmachtage nahmen Schüler der Klasse 8a gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Isabel Kiontke an einem besonderen Workshop im Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) in Bad Berleburg teil.

Ein Highlight des Tages war die Zusammenarbeit mit dem Bad Berleburger Unternehmen Regupol, das spannende Einblicke in die Welt der Werkstoffe und die Bedeutung von Nachhaltigkeit gab.

Unter fachkundiger Anleitung durften die Schüler ein eigenes Experiment zur Herstellung von Werkstoffen durchführen.


Dabei wurde gezeigt, wie durch das präzise Mischen verschiedener Komponenten ein belastbarer Schaumstoffblock entsteht – ganz so, wie er auch im professionellen Alltag verwendet wird.

Der hergestellte Block wurde im Anschluss in kleine Kreise geschnitten. Das Ergebnis: Bunte Untersetzer, die die Schüler als Andenken mit nach Hause nehmen durften.

Neben dem praktischen Teil vermittelte das Team von Regupol auch interessante Informationen darüber, wie das Unternehmen ressourcenschonend arbeitet und welche Rolle Recycling und Umweltbewusstsein bei der Produktion spielen.

Die Schüler waren begeistert von der Möglichkeit, Theorie und Praxis so anschaulich miteinander zu verbinden. Der Tag war nicht nur lehrreich, sondern machte auch deutlich, wie vielseitig und spannend Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sein können.
Ein herzlicher Dank geht an das BZW Bad Berleburg sowie an das Team von Regupol für diesen lehrreichen Tag!
Text und Fotos: KI
Ahoi und auf Wiedersehen!
Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein Schule verabschiedet Entlassschüler 2025
In Bad Berleburg konnten jetzt 48 Schülerinnen und Schüler an der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

Die Klassenlehrer Katharina Grebe, Manuel Rath und Teja Radenbach gratulierten zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Dorothee Frenz allen Jugendlichen zu ihren bestandenen Prüfungen und den erreichten Abschlüssen.

Bevor die Zeugnisse ausgegeben wurden, erwartete die zahlreichen Gäste und Ehrengäste ein buntes Programm. Mit einem Klavierstück begrüßte Sofie Giebler (9a) die Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder und alle weiteren Anwesenden zunächst musikalisch.

Nach den begrüßenden Worten der stellvertretenden Schulleiterin sprachen die Ehrengäste. Bürgermeister Bernd Fuhrmann verglich in seinem Grußwort die schulische Laufbahn der Jugendlichen mit einem Baum, der nach und nach wächst und sich durch Wurzeln über Jahre einen festen Stand sichert. Er wünschte den Schülerinnen und Schülern, dass sie Ihren Abschluss als Fundament für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Stadt der Dörfer nutzen können.

Nach den Grußworten sorgte die Tanz-AG, unter der Leitung von Lara Hermann, für Aufmerksamkeit, die durch ihre Perfomance zum "Cotton Eye Joe" die Gäste zum schwungvollen Mitklatschen animierten.
Darauf gaben die Schülerinnen und Schüler Enie Gersch, Alessa Marasco und Destiny Nwokocha (10aB) einen Rückblick über eine gewinnbringende und erlebnisreiche Schulzeit.
Die Ansprache der Klassenlehrer hielten Manuel Rath und Katharina Grebe, die die Gäste mit auf eine kleine "Schiffsreise" durch die turbulenten Gewässer der vergangenen sechs Jahre nahmen und aufzeigten, wie aus "Landratten" mit viel Engagement, Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit eine echte "Seefahrer-Crew" werden kann, die nun bereit ist auf neuen Schiffen anzuheuern und neuen beruflichen sowie schulischen Abenteuern entgegenzusegeln.
Den klassenbesten Schülerinnen und Schülern der drei Abschlussklassen, Conner Pesch (10aB), Maximilian Beuter (10bA) und Michelle Bestvater (10cA), überreichte der Ausbildungsleiter der Firma EJOT, Patrick Müller, jeweils ein i-Pad und gratulierte gleichzeitig zu den hervorragenden Leistungen.

Ein gemeinsamer Imbiss, bereitgestellt durch die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs unter den Augen der Küchenchefinnen Rahel Henk und Marie Müller, rundete das Programm bei sommerlichen Temperaturen ab.
Mit dem Mittleren Schulabschluss verließen 16 Schülerinnen und Schüler die Hauptschule, davon sieben Schülerinnen mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Insgesamt 19 Absolventen erreichten den Ersten Erweiterten Schulabschluss.
Acht Schülerinnen und Schüler erhielten den Ersten Schulabschluss, drei Schüler davon verließen die Schule nach der 9. Klasse, um eine Ausbildung zu beginnen. Ihr Abschlusszeugnis im besonderen Bildungsgang der Hauptschule (Erster Schulabschluss) konnten eine Schülerin und ein Schüler erlangen. Eine Schülerin konnte ihr Abschlusszeugnis im Bildungsgang Lernen entgegennehmen.
Abschlussschülerinnen und- schüler 10aB:
Daris Adrovic, Jean Amaro Bartels, Sunny Jolie Bernhard, Giuseppe Bondi, Malte Dienst, Paul Dienst, Mykhailo Dusheiko, Enie Madeleine Gersch, Leonie Hackler, Vitalii Hurianov, Anastasia Kalchenko, Noel Lagerin, Max Lüderitz, Alessa Ilena Marasco, Destiny Kamsy Nwokocha, Lars Ostermann, Conner Pesch, David Leon Salomon.
Abschlussschülerinnen und- schüler 10bA:
Denys Alba, Maximilian Beuter, Jannis Dreisbach, Milivoje Durmisevic, Grmai Jared, Yevhen Knoborov, Romy Madleen Kuhmichel, Ina Marie Limper, Maryan Abdalle Muse, Feysie Omairat, Alina Rex, Heinrich Schäfer, Kristina Shcherbyna, Mariapia Tansi, Luca Weyandt.
Abschlussschülerinnen und- schüler 10cA:
Omed Ahmad Akhtar, Michelle Jahnna Bestvater, Stanislav Chuvakov, Aurélie Sophie Durchardt, Ben Colin Großmann, Antonio Homrighausen, Zheenwar Rekan Jaafar, Mira Koke, Dino Korac, Tim Luca Pacholik, Mohammed Yaser Salehi, Alex Tuccinardi, Svitlana Yurchenko.
Abschlussschülerinnen und- schüler Stufe 9:
Henry Dickel, Marico Fiecker, Colin Quack.
Text: RM
Fotos: HK, HL
Pflanzaktion im EJOT-Aufforstungsareal
Inmitten der anhaltenden Trockenheit fand am 4. April 2025 eine bedeutende Pflanzaktion im EJOT-Aufforstungsareal am Albrechtsplatz zwischen Bad Berleburg und Winterberg statt.

Unter der Leitung von Steffen Schmidt, Revierförster der Wittgenstein Berleburg’schen Rentkammer, pflanzten am Nachmittag acht engagierte SchülerInnen unserer Schule zusammen mit Mitarbeitenden der EJOT-Gruppe rund 400 Setzlinge.

Begleitet wurden die SchülerInnen von Frau Kolb und Frau Kiontke. Diese Aktion ist Teil des Aufforstungsprojekts TREEATHLON®, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von EJOT ins Leben gerufen wurde.

Die gepflanzten Baumarten, darunter Küstentanne, Roteiche und Thuja, wurden sorgfältig ausgewählt, um eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber den herausfordernden Bedingungen des Standorts zu gewährleisten. Unterstützt von Forstexperten konnten die SchülerInnen wertvolle Einblicke in die Bedeutung der Aufforstung und den Schutz der heimischen Flora und Fauna gewinnen.

Besonders erfreulich ist die Naturverjüngung im 3,2 Hektar großen Areal, wo sich bereits zahlreiche heimische Pflanzen angesiedelt haben.

Die SchülerInnen und Lehrerinnen, die zum zweiten Mal an dieser Aktion teilnahmen, zeigten sich begeistert von der Entwicklung der jungen Pflanzen und der Möglichkeit, aktiv zur Aufforstung beizutragen.

EJOT-CEO Christian Kocherscheidt betonte die Wichtigkeit solcher Projekte für die Umweltbildung: „Die Natur und der Wald werden zu einem Lernort, an dem wir gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ Seit Projektstart im Jahr 2022 wurden bereits etwa 7000 Setzlinge gepflanzt – ein Schritt in die richtige Richtung für eine nachhaltige Zukunft.

Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma EJOT und der Wittgenstein Berleburg’schen Rentkammer.
Text: KI
Fotos: KI, KO
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