Abschlussklassen

Die Gewinnerin des diesjährigen Wettbewerbs "Bewerbungsoutfit 2022" ist Aala Al Natour.

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Foto:          Alexander Ostermiller                  Alaa Al Natour                         Emely Dickel

Mit einem gelungenen Vortrag zu ihrem Berufswunsch Krankenschwester und dessen Entstehungsgeschichte, der kompetenten Beantwortung der Juryfragen und einem sicheren Auftreten im passenden Bewerbungsoutfit vor dem Publikum konnte Aala überzeugen.

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Beim Wettbewerb erhalten alle Teilnemenden die Gelegenheit, ihren Traumberuf mit den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung vorzustellen. Ihre Stationen bis zur Herausbildung des Berufswunsches im Zuge der Berufsorientierungsveranstaltungen in der Schule, die besonderen Herausforderungen, die es möglicherweise bei der Ausbildung zu bewältigen gilt und die späteren Perspektiven und Tätigkeitsbereiche nach einer erfolgreichen Ausbildung werden dargestellt.

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In kleinen Gruppen betreten die Schülerinnen und Schüler ihre Bühne und stellen sich im passenden Bewerbungsoutfit nach dem eigenen Vortrag den Fragen der Jury.

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In diesem Jahr gehörten der Jury die Berufswahlkoordinatorin Rahel Henk, die Vertreter des Kooperationspartners Regupol, Michaela und Ulf Pöppel und die Schulleiterin Christina Feige-Meyer an.

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In Begleitung der Klassenlehrerinnen Kerstin Burgmann und Monika Kruschwitz bildeten die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs das fachkundige Publikum, welches die Klassenkameraden im Wettbewerb unterstützte.

Den zweiten Platz im Wettbewerb eroberte Alexander Ostermiller mit einen emotional vorgetragenen Bericht zu seinen Berufswusch "Feuerwehrmann". Dass eine grundständige Ausbildung als Voraussetzung zu absolvieren ist, wusste er zu konkretisieren. Der Beruf des Malers- und Lackierers, so hatte er während des eigenen Praktikums erfahren, sei dazu sicher gut geeignet.
Den dritten Platz in der Wertung belegte Emely Dickel, auch sie konnte ihren Berufswunsch Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Grundausbildung und der Zusatzausbildung zur Kinderschwester anschaulich in einem flüssigen Vortrag darstellen und über sehr positive Erfahrungen während ihres Praktikums in der Helios-Klinik berichten.

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Die Auszeichnung mit den Geschenkgutscheinen der Firma Regupol übernahm Ulf Pöppel. Alle Teilnehmer bekamen für ihre guten Vorträge und das passende Bewerbungsoutfit einen Gutschein als Anerkennung und wurden durch das Publikum mit Applaus verabschiedet.

Fotos: BK

 

Wie lange dauert eine Ausbildung zur Schneiderin? Ist es ein großer Schritt selbständig zu werden? Warum wollten Sie unbedingt Schneiderin werden? Wo kann man sich ausbilden lassen? Nehmen Sie in Ihrer Schneiderei auch Praktikanten an? Hier nur ein paar der Fragen, die Schüler der Jahrgänge 9 und 10 im Textilunterricht erarbeitet haben und sie der Schneiderin Kerstin Krämer aus Bad Berleburg stellten. 

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In dem von den Schülern geführten Interview erfuhren sie, dass Frau Krämer bereits seit 20 Jahren als selbständige Schneiderin in Bad Berleburg arbeitet und diesen Schritt auch nie bereute.  Weiterhin erzählte sie über ihren Werdegang und ihren Arbeitsalltag. „Die Voraussetzung, eine gute Schneiderin zu werden,  ist es,  handwerkliches Geschick zu haben und fingerfertig zu sein. Ein gutes Matheverständnis ist natürlich auch hilfreich.“ Besonders das Gespräch über das Berufsbild, die Voraussetzungen und den Ablauf der Ausbildung interessierte die Schülerinnen und Schüler besonders, weil sie sich in absehbarer Zeit selbst einen Beruf aussuchen werden, indem sie sich wohlfühlen.  
In ihrer Schneiderei Krämer werden hauptsächlich Hochzeitskleider nach Maß angefertigt. Aber auch andere angepasste Kleidungsstücke und Ausbesserungen verschiedenster Arten stehen auf ihrem Arbeitsplan. So werden heutzutage oft auch Hosen mit Löchern nur so präpariert, dass die Löcher nicht noch größer werden, denn das ist der momentane Trend. Auch auf Frage der Schüler, was das außergewöhnlichste Kleidungsstück wäre, welches sie je genäht habe, staunten diese nicht schlecht: Ein Hundemantel für einen kranken Hund, der zum Schluss sogar richtig schick war.

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Nach diesem einstündigen Interview zwischen Schülern und Frau Krämer folgte noch ein praktischer Workshop, in dem sie gemeinsam mit den Schülern Turnbeutel nähte. Hierbei lernten sie die praktische Arbeit einer Schneiderin kennen, übertrugen Schnittmuster auf ihre Stoffe, arbeiteten selbst an der Nähmaschine und hielten anschließend ihren genähten Turnbeutel in den Händen.

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Für die Schülerinnen und Schüler aus den beiden Textilkursen war dieser Vormittag abwechslungsreich und „mal was anderes, was uns wirklich Spaß gemacht hat“. 

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Klasse 10a mit den Klassenlehrerinnen Frau Grebe und Frau Breidenstein

„Ihr habt euer Ziel in einer besonderen Zeit unter besonderen Bedingungen erreicht“, mit diesen Worten konnten die Abschlussschülerinnen und -schüler der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule jetzt aus der Schule verabschiedet werden.

Sophie Giebler aus dem 5. Jahrgang leitete die Feierlichkeiten mit einer Klavierdarbietung des Liedes „Titanic“ ein. Schulleiterin Christina Feige-Meyer verabschiedete anschließend 51 Absolventinnen und Absolventen mit einem Rückblick auf die sechsjährige Schulzeit an der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule. Die gute und zielstrebige Mitarbeit in diesem besonderen Schuljahr und das erfreuliche Abschneiden in den Zentralen Abschlussprüfungen waren ebenso Thema wie die vielfach notwendigen Veränderungen in der Klassenzusammensetzung, die sich in Laufe der Jahre ergaben. Ein Zitat von Stephan Hawking, „Intelligenz ist die Fähigkeit, sich Veränderungen anzupassen“ bezeichnet treffend den Umgang der Schülerinnen und Schüler mit den Veränderungsprozessen und der Bewältigung der veränderten Situationen im Laufe der Schuljahre. Im Anschluss stellten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a unter der Leitung von Frau Sauer mit Klavier, Gitarre und Boomwhackers ihr Können der Darbietung des Songs „Dance Monkey“ unter Beweis.

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Klasse 10b mit dem Klassenlehrer Herrn Radenbach

Die Klassenleitungen richteten ebenfalls das Wort an ihre Klassen. So berichtete Herr Radenbach von schönen und auch herausfordernden Erinnerungen des vergangenen Schuljahres: er werde den wöchentlichen Klassenrat und das Streben nach Smileys als Belohnung vermissen. Klassenlehrerin Katharina Grebe zeigte in einer Präsentation Meilensteine der sechsjährigen Schulzeit mit der Klassenfahrt nach Wangerooge, Ausflügen nach Siegen ins Lyz und Wanderungen auf dem Schieferpfad.19 Schülerinnen und Schüler haben den Mittleren Schulabschluss erreicht, davon 11 mit Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, 28 Schülerinnen und Schüler erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, vier Schüler den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und drei Schülerinnen und Schüler ein Abschlusszeugnis im Bildungsgang Lernen. Fast 60 Prozent des Jahrgangs beginnen eine Ausbildung.

Auch die Ehrung der besten Abschlussschüler durfte im Abschlussprogramm nicht fehlen: Lukas Brede (1,8), Ramin Hashimi (2,0) und Oliver Wieland (2,0) wurden mit Applaus für ihr schulisches Engagement belohnt und mit Preisen der Firma Regupol ausgezeichnet. Außerdem erhielten die Schüler Imad Abdel Karim, Ramin Hashimi und Desmond Roeser einen Dank und einen Preis für ihre Mitarbeit in der Schülervertretung und Schulkonferenz.

Die Abschlussfotos konnten nach der Veranstaltung draußen im grünen Atrium ohne Maske bei bestem Wetter gemacht werden und sind so eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.

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Klasse 10c mit dem Klassenlehrer Herrn Nathe

Folgende Schülerinnen und Schüler erreichten ihren Abschluss:

Klasse 10a  – Mittlerer Schulabschluss: Silvana Arnold, Lukas Brede, Jordan Dadok, Emma Dienst,  Chantal-Monique Frank, Lea Emily Dußat, Vincent Gerhard, Tobias Kassel, Leon Maximilian Knebel, Leon-Pascal Lier, Melina Nölling, Michelle Pesch, Jason Petrakow,  Desmond Roeser, Emily Saßmannshausen, Janos Schäfer, Elias Schmitz, Maximilian Spies, Robert Winter

Klasse 10b – Hauptschulabschluss nach Klasse 10: Imad Abdel Karim, Joshua Amos, Viktoria Becker, Marlon Bittger, Jonas Dickel, Tom Justin Großmann, Ramin Hashimi, Julian Hofius, Lea Lofink, Fabian Lorek, Nina-Viktoriia Makara, Collin Alexander Matthey, Vincenzo Musoroi, Markus Schwarz, Lukas Seibel, Simeon Seibel

Klasse 10c – Hauptschulabschluss nach Klasse 10: Mahmut Selim Altinyazar, Jan Louis Blankenstein, Lars Janik Dörnbach, Justin Freiberger, Justin Hupka, Manuel Kettler, Jonas Nöh, Gideon Schwierz, Jan-Philipp Wallmichrath, Justin Werner, Leon Werner, Oliver Wieland

Hauptschulabschluss nach Klasse 9 - alle mit einem Ausbildungsvertrag: Lukas Geil, Benjamin Witowski, Adrian Bergers

Abschlusszeugnis des Bildungsganges Lernen - alle mit einem Ausbildungsvertrag: Marwa AlAboosh, Florin-Alexandru Puscasu, Justin Wege

Pogrom2021

"Ein wichtiges Zeichen für Toleranz und den Willen, sich gegen Hass und Hetze zu stemmen,setzte der Arbeitskreis für Toleranz und Zivilcourage der Bad Berleburger Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule am Dienstagabend am jüdischen Mahnmal im Berlebach. Die Schüler gestalteten die Gedenkfeier exakt 83 Jahre nach der Pogrom-Nacht vom 9. November 1938, in der auch zahlreiche Berleburger Juden in Konzentrationslager verschleppt und später getötet wurden.
Ines Weller, Lehrerin der Schule strich heraus, dass der Anlass für die Gedenkveranstaltung sicher  kein Grund zur Freude sei, allerdings freue sie sich über die Tatsache, dass so viele Menschen gekommen seien" ist in der Siegener Zeitung zu lesen.

Auch die Westfalenpost berichtete:

WP Pogrom21