Berufsorientierung
Sieger im diesjährigen Wettbewerb „Bewerbungsoutfit“ für den 9. Jahrgang der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule im März 2026 wurde Mia Althaus. Sie überzeugte die Jury durch eine passende äußere Erscheinung und fundierte Antworten auf die gestellten Interviewfragen.

Zur Berufswahlvorbereitung der Schule gehört seit vielen Jahren traditionell der Wettbewerb „Bewerbungsoutfit“. Vorbereitet wird das Thema im Deutsch- und Wirtschaftslehreunterricht der Klassen des 9. Jahrgangs.
Im Wissen um die Bedeutung unterstützen heimische Betriebe den Wettbewerb. Gutscheine für die erfolgreichen Teilnehmer spendeten in diesem Jahr Regupol, die Volksbank Wittgenstein, die Sparkasse Wittgenstein und die Firma Krug.

Alle Beteiligten wissen, dass es im Bewerbungsverfahren nicht mehr genügt, nur schriftlich Anschreiben und Lebenslauf abzugeben, um zu überzeugen. In vielen Auswahlverfahren steht danach ein Bewerbungsgespräch an, auf das es sich gut vorzubereiten gilt.
Wie verhalte ich mich? Wie begrüße ich richtig? Welche Fragen könnten an mich gestellt werden? Wo kann ich Antworten darauf finden? Was ziehe ich an?

Was zunächst alle Schüler im Unterricht der Klassen erarbeiten, mussten die Wettbewerbsteilnehmer dann konkret umsetzen.
Am Ende fanden fünf Jungen und sechs Mädchen aus dem Jahrgang den Mut, sich den Fragen der Jury, bestehend aus Vertretern der Kooperationspartner Regupol, Bikar Metalle, sowie unserem Berufswahlberater der Arbeitsagentur, Herrn Molsberger, zu stellen.

Nur ein wenig Lampenfieber hätten sie zuvor gehabt, meinten Ben Saßmannshausen, Kira Burkelbach, Laura Bijker, Lars Hüster, Shadi Ibrahim, Hannah Lauber, Luca Rekow, Jakub Glod, Myzafer Gashi, Sanaz Hazrati und Mia Althaus. Der Beifall der Mitstreiter war für jeden einzelnen Teilnehmer wohlwollend und voller Respekt für die durchdachten Antworten auf gestellte Fragen und es gab Anerkennung für die angemessene, ordentliche äußere Erscheinung. Ganz leicht war die Wahl des Wettbewerbssiegers sicher nicht. Letztlich ging der Hauptpreis der Firma Krug an Mia Althaus, die glücklich meinte: „Kaum zu glauben, dass ich das so gut geschafft habe.“
Fotos und Text: HK
Die REGUPOL Germany GmbH & Co. KG und die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule in Bad Berleburg bündeln ihre Kräfte, um Schülerinnen und Schülern frühzeitig berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Mit einer langfristigen Partnerschaft möchten beide Institutionen die Region stärken und junge Talente fördern.
Die Anforderungen der modernen Arbeitswelt entwickeln sich stetig weiter. Angesichts einer Vielzahl an Berufsmöglichkeiten und der zunehmenden Digitalisierung ist es essenziell, Jugendlichen Orientierungshilfen zu geben. REGUPOL nimmt diese Herausforderung an und öffnet jungen Menschen die Tür zu spannenden Berufsfeldern und Bildungswegen.

Die Schulleiterin der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule, Christina Feige-Meyer, zeigt sich erfreut über den Ausbau der Kooperation und betont, dass die Schule und REGUPOL seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. "In gemeinsamen Gesprächen wurden die Impulse der Schule zur Praxiserprobung aufgegriffen und deren Umsetzung innovativ geplant."

Die Kooperation umfasst ein breites Spektrum an Angeboten, die darauf abzielen, Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihren Berufseinstieg vorzubereiten. Dazu zählen unter anderem Betriebspraktika, Veranstaltungen zur Berufsinformation sowie die Integration praxisbezogener Inhalte in den Unterricht. Durch diese Maßnahmen erhalten Jugendliche die Gelegenheit, reale Arbeitsabläufe kennenzulernen und ihre persönlichen Fähigkeiten in einem beruflichen Kontext zu erproben. Dies hilft ihnen, die Weichen für ihre berufliche Zukunft zu stellen, sei es in Form einer Ausbildung oder eines dualen Studiums.

„Wir freuen uns sehr, dass wir erneut eine Kooperation mit einer Schule eingehen können“, erklärt Lisa Afflerbach, Ausbildungsleiterin bei REGUPOL. „Es ist uns ein großes Anliegen, jungen Menschen aus unserer Region die beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie hier vor Ort erwarten. Diese Partnerschaft gibt uns nicht nur die Gelegenheit, als Arbeitgeber sichtbar zu werden, sondern auch dazu, einen wichtigen Beitrag in der Förderung der Schülerinnen und Schüler zu leisten. Gemeinsam können wir ihnen wertvolle Orientierung und praxisnahe Einblicke in die Berufswelt bieten.“

Die Zusammenarbeit ist als langfristiges Projekt angelegt, welches regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. So bleibt die Partnerschaft flexibel und kann den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht werden.
Von der Kooperation profitieren beide Seiten: Die Schülerinnen und Schüler gewinnen durch die praxisnahen Angebote wertvolle Orientierung und können besser einschätzen, welche beruflichen Wege zu ihnen passen. Für die Schule bedeutet die Zusammenarbeit eine Bereicherung des Unterrichts durch konkrete, anwendungsorientierte Inhalte. REGUPOL wiederum erhält die Möglichkeit, motivierte Nachwuchskräfte frühzeitig kennenzulernen und für das Unternehmen zu begeistern.
Die Partnerschaft zwischen REGUPOL und der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule verdeutlicht, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildung ist. Sie zeigt, dass regionale Initiativen eine Schlüsselrolle spielen, um Jugendlichen eine klare Perspektive zu bieten und die Region langfristig zu stärken.
Text: RE, FM
Bilder: RE
Die Vorbereitung auf das Berufsleben hat an der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule eine hohe Priorität. Bewerbungsschreiben und Rollenspiele werden im Deutsch- und Wirtschaftslehreunterricht intensiv trainiert. Bei einem Vorstellungsgespräch ist aber auch der äußere Gesamteindruck wie Frisur, ein angemessenes Styling, die passende Kleidung, zudem Höflichkeit und Freundlichkeit sehr wichtig. Um dies bestmöglich zu trainieren wird den Schülerinnen und Schülern jedes Jahr erneut ein Wettbewerb angeboten.

Bei diesem Wettbewerb ging es nicht um die neueste Mode. Das äußere Erscheinungsbild sollte gepflegt sein und zum angestrebten Beruf passen. Bewertet wurde neben dem Styling und der Kleidung auch ein offenes, freundliches Auftreten.

Neun freiwillige Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule: Aras Abdullah, Paul Sonneborn, Jannik Pohl, Wilhelm Winter, Till Feist, Kimberly Oesterhoff, Jona Schneider und Anna Loos stellten sich am 16. März 2023 mutig diesem Wettbewerb, der von der Schulsozialpädagogin Marina Hofmann-Pohl organisiert wurde.

Zur Jury gehörten Lisa Afflerbach (Ausbilderin bei Regupol BSW GmbH), Steffen Molsberger (Berufsberater der Agentur für Arbeit), Michaela Pöppel (Lehrerin) und Christina Feige-Meyer (Schulleiterin).

Nach der Auszählung verkündete Lisa Afflerbach die Platzierungen: Jannik Pohl gewann den Wettbewerb.

Paul Sonneborn freute sich über den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz lag Jona Schneider. Den Publikumspreis gewinnt Paul Sonneborn, gefolgt von Jona Schneider und Jannik Pohl.
Dank des Sponsoren Regupol BSW GmbH, freuten sich die Gewinner über Geldgeschenke und die Teilnehmer über Präsente.

Die meisten Neuntklässler möchten sich noch in diesem Jahr für eine Ausbildungsstelle in 2024 bewerben. Jannik Pohl möchte den Beruf des Holzmechanikers erlernen, Paul Sonneborn will Industriekaufmann werden und Jona Schneider strebt die Berufsausbildung zum Straßenbauer an.
Da kam der Wettbewerb zur richtigen Zeit!
Text und Fotos: HF


